Leistung

30/08/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Was haben wir gelacht über die dummen belgischen Medien, als sie Google News verklagten und prompt aus dem Index flogen. Die Hand beißen, die jedes Medium zu 40 bis 60 Prozent füttert? Idiotisch.

Nicht jeder sieht es so. Die deutschen Zeitungsverleger tun es ihren belgischen Kollegen gleich. Sie nennen es „Leistungsschutzrecht“.
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Urheberrecht

30/04/2012 § Ein Kommentar

Um das Urheberrecht und seine Zukunft wird erbittert gestritten. Dazu gibt es unzählige relevante Links, die zusammenzusuchen ich mir an dieser Stelle erspare. Stattdessen quäle ich Sie, lieber Leser, und Sie, freundliche Leserin, mit meiner eigenen Ansicht. Und die lautet: Es wird unter falschen Voraussetzungen diskutiert.
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DNS-circumvention

18/01/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Due to #SOPA and #PIPA (or similar pieces of legislation), it could be that the United States government (or any other government) will (one day) enforce blocking diverse DNS-entries – and even outlaw the information on how to circumvent those blockades.

wordpress protest

Since it is unlikely that I’ll visit the US again in this lifetime, I shall put this information up without much risk. Of course, WordPress is based in the US, so this information is only half secure. Read it. Copy it. Prepare yourself.
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Freiheitskosten

28/11/2011 § 2 Kommentare

„Pleite-Griechen“ wurden sie vom Boulevard genannt. Laut Niggemeier war die Wortschöpfung aus dem Hause BILD in den vergangenen sechs Monaten in dreißig Berichten zum Thema Griechenland präsent. Statt als (Mit)Menschen wurden sie als Belastung und Bedrohung empfunden. Rechte? Brauchten sie nicht mehr.
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Karpfengesichter

27/03/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Was verwundert, und was nervt: Die Presse reitet darauf herum, „viele“ in Europa, oder gar „Europa“ als Ganzes, hätten die Befürchtung gehegt, dass in den arabischen Ländern nun rückwärtsgerichtete islamistische Fanatiker an die Macht drängen würden.

Wo sind diese Menschen, die von solchen Befürchtungen gequält wurden?
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Filter

17/02/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Facebook ist ein Gigant. Aus der Geschichte wissen wir aber, dass auch Giganten fallen können. Too big to fail gibt es nicht. Wo bei Facebook die Risse im Panzer sitzen, sieht man jetzt auch schon langsam:
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Risques

14/12/2010 § Ein Kommentar

Was mit Julian Assange passiert, ist eine wichtige Lehre.

Screenshot

Wir haben uns in letzter Zeit daran gewöhnt, dass politische Aktionen sicher und gemütlich sind, oft sogar viel Spaß machen. Wir organisieren lustige Lichterketten für den Weltfrieden und MQ-Besetzungen über Facebook, wir unterstützen den Freiheitskampf im Iran oder im Kongo mit farbigen Profilbildern, wir erregen uns lautstark über „jeden Vierten“, der das Kreuzerl an der falschen Stelle macht.

Bei all dem kann uns nicht viel mehr passieren als dass die Chinesen versuchen, unsere Accounts zu löschen. Sehr ärgerlich, aber daran wird keiner von uns sterben. Ganz anders als die Demonstranten im Iran, die hungernden Menschen in Nordkorea und die Dissidenten in allen denkbaren und undenkbaren autoritären Staaten und die ganz gewöhnlichen Zivilisten in Afghanistan oder im Jemen, die jeden Tag mit der Frage leben müssen, ob am Abend noch die ganze Familie am Leben sein wird.

Für uns verwöhnte Couchdemonstranten, für uns Warmwasserhelden, für uns Jammerer auf hohem Niveau ist es sicher nicht ganz schlecht, wenn nun mal einer von uns, ein Westler, ein Computerheini, ein Internetfuzzi, tatsächlich mit der Bedrohung leben muss, dass ein Land, dessen Mächtige ihn tot sehen wollen, seine Auslieferung ersehnt.

Ja, hier geht es wirklich um den Tod. So weit wird es wohl nicht kommen, aber die Möglichkeit ist da: Die ultimative Accountlöschung.

Merken wir uns das.

Und wenn wir wieder herumaktivistisieren in der Freizeit, denken wir daran, dass wir glücklich sind hier, in einem Land, in dem die Polizei nicht auf uns schießt, in dem uns niemand mit der Todesstrafe droht und in dem die Zahl derer, die ums Überleben kämpfen müssen, gering ist.

Vielleicht helfen wir dann das nächste Mal jemandem wirklich. Von einem grünen, blauen oder schwarzen Avatar ist nämlich noch niemand satt oder gesund geworden.

Wo bin ich?

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