FlashFiction

09/06/2012 § Ein Kommentar

The following is a work of fiction, created as part of a Flash Fiction Challenge set by american author Chuck Wendig. The title „The Bone Cathedral“ is one of six given settings to interpret as participants see fit, the object of the Challenge is to write a story of 1.000 words or, even better, less.

This story is a failure – a failure of words. I was not able to stop at 1.000 without hurting the story. Still, I managed to polish it to 1.111 words. A failure it may be, but the number makes it a nice failure. I’ll post it.

WARNING: Contains violence, gore, and mild language.
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Liar

31/03/2012 § 4 Kommentare

This entry is part of a Flash Fiction Challenge by Chuck Wendig.
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Tao

01/12/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

When the Tao is lost, there is goodness.
When goodness is lost, there is morality.
When morality is lost, there is ritual.
Ritual is the husk of true faith,
The beginning of chaos.
— Lao Tzu, Tao Te Ching, Ch. 38

(via nuclearsquid.com)

Dyslalie

15/08/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Dyslexie und Legasthenie, das kennt man. Das Wissen über Dyslalie, quasi die gesprochene Dyslexie, ist nicht so weit verbreitet.

Dieser Artikel verrät mehr:

Dyslalie, die gesprochene Dyslexie

Existenzgefährdung

04/08/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen kann Ihre Existenz gefährden. Ein gutes Beispiel dafür ist der schmutzige Kampf rund um Tierschutz, Pelz und Kleiderbauer. Der Standard berichtete (http://derstandard.at/1277339526648/Tierrechts-Prozess-Verklagter-Blogger-muss-5000-Euro-zahlen), Blogger sammeln für „die Wahrheit“ (http://diewahrheit.at/video/blogger-in-not – das Video ist sehens- und hörenswert!).

Auszug aus dem Standard:Chefs der Firma Kleiderbauer hatten Blogger verklagt, weil er ein Interview mit Martin Balluchs Anwalt veröffentlicht hatteEin Interview, publiziert auf seinem Blog, sollte Jörg Wipplinger mehr als 50.000 Euro kosten: Wie berichtet, hatten die Geschäftsführer der Bekleidungskette Kleiderbauer den Blogger verklagt, weil er auf seiner Webseite ein Interview mit Stefan Traxler, dem Anwalt des Hauptbeschuldigten im Tierrechtsprozess Martin Balluch, geführt hatte. Dessen Aussage, die Kleiderbauer-Chefs hätten die zerstörerische Wirkung eines Buttersäure-Anschlags übertrieben, zog Klagen gegen Traxler selbst, aber auch den Blogger nach sich.

Nun wurde der Streit besiegelt – mittels Vergleich. Wipplinger musste Traxlers Aussage auf seiner Seite als unwahr bezeichnen und den Klägern 5000 Euro überweisen, damit sie ihre Klage zurückziehen.“

Mundtot machen?

Es gibt ja immer auch andere Möglichkeiten, sich zu einigen, es muss nicht gleich der Versuch sein, jemanden zu ruinieren. Eine Frage der Streitkultur, der Gesellschaftskultur und der Menschlichkeit. Angeblich sind wir Österreicher ja bekannt dafür, flexibel zu sein und zu sagen „Mir wern kan Richter brauchen.“
Oft genug wird diese Mentalität belächelt.
Aber, ganz ehrlich, lieber belächelt werden als sich gegenseitig vernichten und ein Klima von Angst, Hass und, in letzter Konsequenz, Gewalt schüren.

Kleiderbauer

Ich bin keine Pensionistin, also kaufe ich ohnehin nie bei Kleiderbauer ein; jetzt ist sichergestellt, dass das auch nicht passieren wird, falls ich je im fortgeschrittenen Alter eine Geschlechtsumwandlung ins Auge fassen sollte.

Scienceblogs zum Thema: http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/08/die-wahrheit-ist-dem-menschen-zumutbar.php

Kursfrage

19/07/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Jeder ist der Kapitän seines eigenen Schiffs, heißt es. Was im Leben fehlt, sind allerdings zunächst ein klarer Zielhafen, dann Karte und Kompass.

Eine Schiffsreise ist bis zu einem gewissen Punkt planbar. Der Kapitän und seine Mannschaft wissen woher, wohin, sie kennen – zumindest in der Theorie – die Untiefen und können sich an einer Wettervorhersage orientieren. Kommt ein Sturm auf, kann das Schiff vor Anker gehen oder die Wellen ausreiten.

Mit dem Lebensschiffchen ist das nicht ganz so einfach. Wir wissen weder wohin die Reise geht, noch wie lange sie überhaupt dauern wird. Wir kennen nicht einmal die Himmelsrichtung, in der wir unterwegs sind. Manchmal dümpeln wir einen Kanal entlang und sind sicher, dass er noch über viele Kilometer so weiter durch die endlose, plane Landschaft zieht, doch dann kommt der Moment, an dem wir eine Schleuse durchfahren und uns unverhofft wieder auf offener See befinden.

Augen zu und weiterfahren, bis die Klippen kommen?

Drehscheibe

09/07/2010 § Hinterlasse einen Kommentar

In meiner Kindheit war das ganz normal. Jetzt ist es eigenartig und deplaziert: Ein Agentenaustausch zwischen Russland und den USA, in Wien.

Wie konnte es dazu kommen, dass diese überholt geglaubten Aktionen wieder in unsere kleine, sonnige Stadt zurückgefunden haben?

Agentenaustausch auf nächtlichen Straßen zwischen der Türkei und dem Iran lasse ich mir ebenso einreden wie den Austausch von zerschrammten Lieferwägen voller gefesselter und geknebelter Kämpfer am Eingang zum Beka’a-Tal im Libanon. Aber einen ernst gemeinten Austausch zwischen G8-Mitgliedern, hier, da spielt in Tagen der täglich mehrfach möglichen Direktflüge zwischen Moskau und der US-Ostküste womöglich mehr Tradition mit als Sinnhaftigkeit.

Diesmal, und das ist das eigentlich Bemerkenswerte, findet die Aktion freilich nicht verschwiegen in den frühen Morgenstunden statt, sondern begleitet von Presseaussendungen und TV-Berichten, unterfüttert mit Privatfotos attraktiver Mata Haris, als Medienspektakel. Wenn die Geheimdienste nur zu einem geringen Bruchteil noch immer so sind wie früher, dann handelt es sich um einen so genannten „smoke screen“. Und zwar einen so augenfällig und offensichtlich plumpen, dass es dahinter noch einen zweiten, stilvolleren geben könnte. Und dahinter dann das, was wirklich interessant ist. Weit weg von Wien. Oder direkt unter unseren Nasen.

Wo bin ich?

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