Operabook

30/05/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Will Facebook Opera kaufen? Es sieht so aus. Der blaue Social-Web-Gigant möchte gerüchteweise – und nach der bisherigen krakesken Entwicklung auch logischerweise – einen Browser. Das Ziel: starke Finanzen. Das Risiko: weniger Sex.

Opera ist ein Browser, und dazu noch ein guter. So gut, dass er Sachen kann, die es noch gar nicht richtig gibt, und Smartphones bedient wie kein Zweiter. So gut, dass er für jene Tabs früher ausgelacht wurde, die es jetzt in jedem Browser gibt und ohne die sich Otto Normaluser das Internet gar nicht mehr vorstellen kann.

GeeknFreak

Nicht umsonst ist Opera, das aus einem technologiespezifisch relativ unscheinbaren kleinen Land – Norwegen – kommt und auf Desktop-PCs immer als das Spielzeug der leicht abgespaceten Programmier-Freaks mit Parallelwelt-Tendenzen galt, mit Opera Mini auf Android-Smartphones lange, sogar sehr lange, Marktführer gewesen.


(der native Browser zählt jetzt nicht, der war immer eine Grätz’n)

Also jetzt: Opera als Übernahmekandidat.


(Quelle: Futurezone)

Cash

Irgendwie muss Facebook ja.
Es braucht Geld, um nach dem Börsegang wieder Fahrt aufzunehmen. Das zeigt sich allein schon in den finsteren Schatten, die ein künftiges Facebook der dicken Geldbörsen vorausschickt:

Sex

So wie Skype durch Micro$oft an Sex verloren hat, vom smarten Video-Zaubermedium zum mehr oder weniger kritisch beäugten Kanal verkommen ist, verliert auch Opera durch Fakebook an Sex. Statt innovativer Vorkämpfer eines neuen, freien Internet wird es Kettensklave eines 900-Pfund-Gorillas mit blauem Fell, der an jeder Ecke versucht, versuchen muss, Geld aus seinem Angebot zu holen.

Wir brauchen einen neuen Timmy.

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