Wienerisch

24/05/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Mundl Sackbauer, die Identifikationsfigur des „echten Wieners“. Melancholisch, grantig, sarkastisch, und a bissal primitiv – so stellt man sich den Wiener vor.
Stimmt das? Gibt es den echten Wiener? Ein Club 2.

Andrea Händler – Andrea Händler, Dietmar Krug – der etwas nervige Deutschenvertreter in der Presse, der für seine Nervigkeit nichts kann, denn schließlich ist das dauernde Herumreiten auf dem Deutschsein das, wofür er bezahlt wird und geht ihm wahrscheinlich selbst genauso auf die Nerven, dann Roland Neuwirth – Extremschrammel, die Direktorin des Theaters am Spittelberg – das tatsächlich immer wieder auffällt – mit Namen Nuschin Vossoughi – mir bislang unbekannt, Arik Brauer – was muss man sagen, wer kennt ihn nicht?, Roland Girtler – Vagabund aus der Sonntagskrone.

Heast

Was macht Wien zu Wien? Krug spricht von Selbstironie und vom Blick ins Abgründige.
Sonst kam im Grunde nichts Substanzielles. Andrea Händler fühlt sich Kaisermühlen verbunden. Roland Neuwirth war so nett, einen musikalischen Beitrag zu leisten, das war nett, brachte aber die Diskussion inhaltlich auch nicht weiter. Bisserl zu bemüht. Da is ka richtiger Schmäh g’rennt.

Gibt es ihn also noch, den „echten Wiener“?
Na sicher.
Stirbt er aus.
Na sicher net.
Aber er ist kein fertig verschnürtes Paket, das man so lässig vor der Kamera auspacken kann, und der Versuch, ihn zu definieren und zu zerreden ist müßig.

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