rp12

01/05/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

In ein paar Stunden sollte ich bei der re:publica in Berlin sein. Anreise zum Online-Klassentreffen 2012.

Es hat sich eine Menge geändert, was den Betrieb am Flughafen angeht. Ein normaler Zettel hat die einstigen Flugtickets abgelöst. Man scannt seinen Pass selbst ein. Private Securities können einen vom Flug abhalten, selbst wenn alle offiziellen Stellen einen durchlassen.

Ich bin gespannt, ob Flughafentaxi (konkret: „Airportcab“), Flug (konkret: „Air Berlin“) und Berliner Verkehrsmittel (konkret: Bus und S-Bahn) funktionieren, ob alle da sind, pünktlich, ob sie mich mitnehmen – es wird spannend.

Update:
Derartig pünktlich wie das Airportcab habe ich noch überhaupt kein Verkehrsmittel erlebt. Fünf Minuten vor der abgemachten Zeit trat ich hinaus vors Haus. Ich ging an die Gehsteigkante vor und schaute mich um: tiefste Nacht. Keine Menschenseele weit und breit, nur das Rauschen des Windes zu hören.
Einmal umschauen, und da taucht plötzlich ein Licht in der Ferne auf. Es nähert sich, und aufs Haar genau um 04:00 Uhr Früh steht das Taxi direkt vor meiner Nase.
Ich bin beeindruckt. Wenn ich wieder ein Flughafentaxi brauche, weiß ich jetzt auf jeden Fall, wohin ich mich wende. Die Telefonnummer lautet 0699 10 880 770 und das Airportcab fährt zum Fixpreis, sogar hier draußen in der entlegenen Ecke Nord-Wiens.

Beim Flieger habe ich nicht so genau darauf geachtet, wie pünktlich er war. Ich fand die Kontrolle übertrieben genau, allerdings war das zu einem Zeitpunkt, zu dem ich noch nicht ahnen konnte, wie genau die Deutschen kontrollieren. Hut ab für den relaxten Zugang, Österreich.

Der „Pyjamabomber“ (Zitat @hofrat) transportierte auch @hdrr_at, @nessnissla, @kigo, @alliumart und @michaelawein – eine angenehme Fügung, die mir auch einen sehr unkomplizierten Transfer von Berlin Tegel (wo uns auch gleich @Michi_W76 über den Weg lief) in die Stadt verschaffte – tiefe Verbeugung und herzlichen Dank!

An der Stelle ein Wort der Warnung an all jene, die ein Hotel in Berlin buchen, das in seiner Bezeichnung die Worte „am Potsdamer Platz“ führt.
Das heißt grundsätzlich gar nichts. „Am Potsdamer Platz“, so sehen sich etwa 20% aller Berliner Hotels. Meins war das B&B Berlin Potsdamer Platz, und das ist knapp anderthalb oder zwei Kilometer vom Potsdamer Platz entfernt in einer sehr viel, sagen wir, authentischeren Gegend. Dafür funktioniert das WLAN dort ausgezeichnet und die Angestellten haben nicht dieses Auftreten von „ich bin zwar selbst niemand, aber ich habe täglich mit Menschen mit viel Geld zu tun und deshalb bin ich jetzt auch so etwas wie ein Star„, das sich die VIP-Kulis in den Nobelabsteigen aneignen.

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