Dialektik

29/04/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Tick, Tack, Hin und Her. Bei Google Plus und bei Facebook.

Über die Umstellung von Google Plus wurde ja schon einiges geschrieben. Die Menschen sind nicht glücklich – aber wann sind sie das schon?
Das neue Google Plus ist nicht perfekt – aber das alte war es auch nicht.
Google Plus ist ein Prozess, der nicht abgeschlossen ist. Einmal hängt es hier, etwas wird korrigiert, dann hängt es woanders, dann wird das korrigiert, dann hängt es an einer dritten Stelle.

Von Diaspora zu Xing

Google Plus, wie es am Anfang war, war so etwas wie ein Klon von Diaspora, erweitert um die Integration ins Googleversum. Von Diasopora hat es sich wegentwickelt, nun ist es so etwas wie ein Klon von Xing, nur in Weiß.
Auch davon wird es sich wegentwickeln.
Der Planet dreht sich weiter, und im Googleplex wird weiter gearbeitet.

Vom Schlechten zu einem anderen Schlechten, zu einem etwas Besseren, zu einem noch etwas Besseren, Tick, Tack, Hin und Her, … dialektisch. (Hegel rotiert nun, denn das war nicht so ganz korrekt)

Das Book mit den tausend Gesichtern

Ein anderes Beispiel von Veränderung, das zu einem glücklicheren Ende gefunden hat, begegnet uns auf Facebook. Facebook, das mit dem Facebook, das wir vor einigen Jahren kennengelernt haben, fast nichts mehr gemeinsam hat. Inzwischen ist so oft und so fundamental das Design umgestellt worden, dass jemand, der drei Jahre Pause gemacht hat, vor einem völlig neuen Netzwerk steht und alles kennenlernen muss wie ein Frischling.

Page Control

Ein schneller Durchgang zweier wichtiger Änderungen begegnete uns in diesem Monat. Gemerkt hat es jeder, der mehrere Fanpages betreut: Von einer Stunde auf die andere war eine der wichtigsten Control Features der Unternehmensseiten, die Option, Facebook als Fanpage zu benutzen, nicht mehr so ohne Weiteres erreichbar. Man konnte nicht mit dem Pfeil neben dem „Home“-Button umschalten auf eine andere Identität, man musste zunächst auf die entsprechende Seite navigieren, dort das Admin-Panel öffnen (oder geöffnet vorfinden), um dann unter „Manage“ auf die Seitenidentität umzuschalten.
Zurückwechseln war einfach wie eh und je, dennoch verlor man beim Hinwechseln unnötig Zeit und ebenso unnötig Nerven.

Ein paar Tage später – man hatte sich Zähne knirschend damit abgefunden und sich einen kleinen Shortcut angewöhnt – Schwenk um 180 Grad. Alle Seitenprofile wieder mit dem Pfeil neben „Home“ ansteuerbar, in einem etwas geänderten Design.

Happy End?

Happy End?
Nicht ganz.
Denn die Erfahrung lehrt, dass Facebook es keine zwei Monate aushält, ohne etwas Wesentliches zu verändern. Jede Lösung, auch die jetzige Lösung, ist nur eine Lösung auf Zeit. Panta Rei.
Nur nicht bequem werden.

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