Copywriters

09/09/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Über “Copywriters” – Texter – ist schnell geschimpft. Auch mir fällt es auf, wenn der Text eines anderen hakt. Das eigene Geschreibsel ist schwieriger einzuschätzen.

Wortwiederholungen, leere Phrasen, Füllwörter und die vielleicht nicht ganz treffsicher gewählte Formulierung. Das stört einfach. Dann wieder: das zu glatte Stück Text. Die “Keywords”, die den Hauch häufiger vorkommen als in einem natürlichen Text. Der Abschluss, der noch einmal den Markennamen bringt oder ein positives Wort am Absatzende, das beim lockeren Überfliegen hängenbleibt und die gewünschten Assoziationen weckt.

Fällt das nur mir auf, aus beruflich begründeter Gewohnheit? Oder stolpern auch Leser aus anderen Gesellschaftsschichten und Professionen über diese kleinen Schwellen?

Abstand stärkt fundierte Selbstkritik

Dann wieder: selbst so genau treffen müssen, dass andere nicht an zu eckigen oder zu geschliffenen Kanten hängenbleiben. Wenn man mitten drin steckt, verliert man leicht den Überblick. Die dritte Überarbeitung kann leicht eher zum Nachteil als zum Vorteil des Textes gereichen.

Die Nachkontrolle am nächsten Morgen, nach einer Mütze voll Schlaf, bringt dann auch immer wieder Überraschungen: Den einen oder anderen Fehlgriff, den man im Nachhinein gar nicht nachvollziehen kann – und hin und wieder, besonders wenn man es im Moment des Verfassens gar nicht so sauber eingeschätzt hat, auch mal ein Stückchen Lesestoff, das runtergeht wie Öl.

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