Hypersexualität?

08/09/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Zitat:

Die Liste der Menschen in Machtpositionen, denen ein Ruf von unablässiger Beschäftigung mit Sex nachgesagt wird ist lang, schließt Politiker, Filmstars, gekrönte Häupter und nicht zu vergessen viele Profi-Sportler mit ein. Was treibt diese Menschen an, was suggeriert ihnen, dass ungeschützter Sex in der Besenkammer sicher ist oder es kein Problem ist, mit drei Frauen gleichzeitig liiert zu sein? Sind sie gewissenlos, verblendet oder naiv?

„Das Phänomen Hypersexualität ist vielschichtig“ sagt der Psychiater PD Dr. Michael Berner, Sexualwissenschaftler an der Universität Freiburg. Nur selten sei die Beschäftigung mit Sex an sich ein an sich krankheitswürdiges Phänomen. Zunächst einmal habe Sexualität, die ja Motor für Fortpflanzung sei, neurobiologisch positive und beruhigende Auswirkungen, sei Ausdruck von Nähe und Zuneigung. Substanzen wie Dopamin und Oxytocin sorgen dabei für ein direktes Belohnungsgefühl und Wohlbefinden, was jedoch nicht lange anhält. Für viele, so der ärztliche Direktor der Rhein-Jura Klinik ( http://www.rhein-jura-klinik.de ) weiter, sei deshalb Sex ein Mittel geworden, um mit großen Belastungen und Stress umzugehen.

So heißt es in einer Aussendung http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110519_OTS0277/sex-stress-und-macht-ein-schwieriges-verhaeltnis-warum-nicht-nur-menschen-in-machtpositionen-sex-als-ventil-missbrauchen .

Aber mal im Ernst: Die Zahl der Menschen, die sich freuen würden, wenn sie an jeder Ecke mit jedem beliebigen Menschen Sex haben könnten, wenn sie wollten, ist unübersehbar groß.
Warum fällt es bei Prominenten so auf?

Erstens, weil wir sie dauernd anstarren und dauernd über sie hören und lesen.

Zweitens, weil sie es können.

Wer prominent ist, verfügt über Status, und wer über Status verfügt, mit dem wollen die vielen kleinen Normalos Sex haben – allein schon um einen Augenblick in dem Gefühl baden zu können, von einem „Besseren“ und „Größeren“ beachtet worden zu sein, vielleicht selbst ein wenig besser und größer geworden zu sein durch diesen flüchtigen Kontakt.

Worauf ich hinauswill: Die Pseudodiagnose da oben ist Blödsinn.
Sex zu wollen liegt in der Natur aller Lebewesen.
Aller, aller, aller Lebewesen.
So funktioniert das Leben, so wird die Evolution befeuert.

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