Männerbuch

22/08/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Was ist ein Männerbuch? Angeblich soll „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann eines sein. Wenn keine klare Definition von Männerbuch zur Verfügung steht, hilft vielleicht die Annäherung von der „Gegenseite“ – dem Frauenbuch.

Frauenliteratur kennen wir alle: „Stürme der Sehnsucht“, „Wogen der Leidenschaft“, „Sengendes Begehren“ oder wie sie alle heißen. Was sie ausmacht ist schnell erklärt.
Und damit müsste das Gegenteil davon auf Männerliteratur zutreffen. Oder?

Frauenbuch

  • Die handelnden Personen entstammen der Adelsschicht
  • Niemand muss arbeiten gehen, und wenn, dann besteht die Arbeit darin, mit anderen Adeligen gemütlich zu plaudern.
  • Emotionen stehen im Vordergrund und werden verheimlicht
  • Die handelnden Personen streiten ständig, obwohl sie sich eigentlich gern haben
  • Am Ende wird entweder zum ersten Mal geheiratet oder zum ersten Mal geküsst
  • Die Gedanken kreisen oft darum, den guten Ruf zu wahren

Ergo, Männerbuch:

  • Die handelnden Personen entstammen den „unteren“ Schichten.
  • Sie müssen für ihr Geld arbeiten oder für ihr Essen jagen gehen.
  • Emotionen werden vernachlässigt, wenn sie aber hervortreten wollen, werden sie einfach herausgelassen.
  • Die handelnden Personen behandeln einander höflich, obwohl sie sich eigentlich nicht ausstehen können.
  • Am Ende wird jemand verlassen oder getötet.
  • Der gute Ruf interessiert niemanden.

Kommt das hin?

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