SumQuit

15/07/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Vorbei ist er, der Werbeplanung.at Summit in der Wiener Hofburg. Twitter zufolge teilweise Komödie, teilweise Tragödie, jedenfalls unterhaltsam und voller interessanter Menschen – und das ist letztlich ja die Hauptsache. Fazit: Online-Werbung krankt immer noch an denselben Problemen, an denen sie vor fünf Jahren litt. Ein Ende? Nicht abzusehen. Aber tolle Ideen und Aktionen: vorhanden.

Marketing- und Werbeverantwortliche finden immer noch, dass Online ganz neu und unerschlossen ist. Sie tasten sich ein bisschen hinein und probieren ein bisschen was, sie investieren nicht viel (freuen sich aber, dass Online-Werbung um einen Pappenstiel zu haben ist) und versichern einander, dass Österreich noch nicht so weit sind, sie also auch noch Zeit haben. Die Entscheider bleiben lieber offline, in Sicherheit.

Ein paar Ausnahmen gibt es. Da sind die Medien, die ganz hier angekommen sind. Die Praktiker, heißt das, nicht die Erbsenzähler. Die Kleinen zeigen wohl auch stärkere Tendenzen zum Onlinen als die Großen. Auf Erfahrung setzen, heißt es dort, nicht auf Innovation. Sichere Bänke statt unerklärliche Wagnisse, und one-way-Kommunikation statt soziale Netzwerke.

Denn natürlich hat man Angst. Schröckliches Beispiel: Der Shitstorm über dem MQ. Alliumart dürfte es aber, wenn man den Tweets vertrauen kann, sehr gut gelungen sein, die ganze Angelegenheit sehr schön zu reden. Vielleicht hat sie ja damit einigen Angsthasen die Löffel langgezogen.

Das Hörensagen wird bald ein Ende haben – es wird Videos geben. Auch von Herrn „Pulpmedia“ Johannes Skrivanek gab es, so scheint’s, Unterhaltsames und Mitreißendes zu hören.

Sehr nett war erwiesenermaßen, was Super-Fi auf dem Summit aufgeführt hat. Mit einer Pickerlbuch-Aktion haben sie für Gesprächsstoff gesorgt, mit einer Fotoaktion für lachende Gesichter und bleibende Erinnerungen, und mit einer Facebook-Twitterwall für leuchtende Augen und befriedigten Spieltrieb. Hut ab, das war wirklich gut, und wahrscheinlich das beste und anschaulichste Beispiel dafür, dass man wirklich etwas Interessantes machen kann, wenn man nur will und wenn man gute Ideen, Mut und Zutrauen hat. Ilike.

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