GoogleRave

29/06/2011 § Ein Kommentar

Der nächste, wie es über alle neuen Tools heißt, „neue heiße Scheiß“ ist da. Google+, also Google plus. Googles Social Network. Alle sind aus dem Häuschen. Keiner hats wirklich gesehen (Ja, einige haben natürlich, aber nur ganz, ganz wenige). Und alle wollen es haben. (So gut wie alle)



Drei Gründe stehen dahinter, dass alle es haben wollen:

  1. Es ist von Google
  2. Es ist schön
  3. Der Zugang ist künstlich verknappt.

Die Taktik kennen wir schon von Google Wave. Es hat eine gute, lange Weile gedauert, bis jeder, der Google Wave wollte, auch dabei war. Aber was ist aus Google Wave geworden?
Richtig. Es ist tot.

Dann ist da noch Google Buzz. Google+ ist ja eher der Facebook-Nachbar, wie Google Buzz ein Twitter-Nachbar hätte werden können – wenn es nicht gefloppt wäre.

Skeptiker geben Google+ also auch ähnlich Chancen. Eine schöne, neue Yacht, blütenweiß und glänzend, die vom Stapel läuft und ansatzlos bis zum Dach versinkt.

Auch die Enthusiasten stehen schon parat, betteln um Invites und wollen so schnell wie möglich dabei sein, um alles ausprobieren zu können.

Ein Argument für die Skeptiker: Die zwei, drei Österreicher, von denen man hört, die schon dabei sind, wissen nichts Rechtes damit anzufangen. Das Gegenargument für die Enthusiasten: Das Teil ist mit der ganzen Googlewelt vernetzt und bietet damit automatisch viel Mehrwert für den Nutzer, dazu gibt es wirklich schöne neue Ideen. Etwa mit den Circles, den diversen Freundeskreisen, nicht ganz unähnlich dem gescheiterten und vor sich hin vegetierenden Möchtegern-Facebook-Killer Diaspora, aber besser umgesetzt. Aber auch mit dem interessant anmutenden Hangout-Feature, das genau dort ansetzt, wo das sonst ganz wunderbare und traumhafte (wenn auch jetzt von Microsoft gekaufte und damit einem gewissen Generalverdacht ausgesetzte) Skype auslässt: Bei Gruppen-Videogesprächen. Und es ist mobil. Wie viel Akku es saugt, wird man noch sehen.

So mancher hat es schon gesehen und freut sich darüber.
So mancher glaubt nicht, dass Facebook sich fürchten muss.
Auf Facebook finden sich die Googlemaniacs auf einer eilig errichteten Fanpage zusammen.

Ich mag Google und mir gefällt das Design, das man von Google+ sieht. Aber auch ich war bei Google Wave dabei und habe es nach ein paar ersten Gehversuchen liegen und sterben lassen. Ich warte also erst mal ab, bis ich Google+ in die Finger bekomme und bilde mir dann eine Meinung.

Und das Kartellverfahren gibt es ja auch noch – das könnte Google+ schneller umbringen als jeder andere Faktor.

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