pre-meshed#3

21/06/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Das hier soll kein Inside Scoop werden. Nur ein Stück Erfahrungsbericht von der meshed#3 in der Linzer voestalpine Stahlwelt.

Die meshed#3 beginnt am Mittwoch, 22. Juni, in der Früh. Alle Teilnehmer wissen Bescheid, alle haben ihre Tickets, es scheinen auch alle ihre Transportmöglichkeiten zu haben und ausgerüstet zu sein. Heute ist Dienstag – letzte Vorbereitungen und das Warmup Event am Abend stehen an.

Zugfahrt

Ich versuche auf der Fahrt im ICE mit vorbereiteten Bob-PDFs mein Handy als Modem zu missbrauchen. Allein, es will nicht. Ich habe nichts anderes erwartet, muss ich zugeben; das Gerät schafft es ja nicht einmal, verlässlich als Datenspeicher zu dienen und ich kann Videos mit mehr als 2 MB nicht aufs Notebook ziehen.

Wenn ich vor vier Jahren jemanden so über ein Telefon reden gehört hätte, hätte ich mir an den Kopf gegriffen. Da hätte es mir gereicht, wenn ein Handy ordentlich telefoniert und SMS absetzt, ohne mich Kopf und Kragen zu kosten. Mittlerweile bin ich Digital Resident und fühle mich nicht wohl, wenn ich keine Verbindung zum Internet bekomme – so wie jetzt.

Immerhin habe ich auch Offline-Arbeit mit. Es gibt Material auf den neuesten Stand zu bringen, Veröffentlichungen vorzubereiten und Datenschutt wegzuräumen.

Schicksalsschlag

Schreck: Mein Notebook darf nicht mit. Beziehungsweise, darf mit, aber nicht in meinen treusorgenden Händen. Es hat eine eigene Aufgabe, bei der ich ihm nicht helfen kann – und es mir nicht bei meiner.

Dazu muss man für Stand-PC-Nutzer anmerken, dass ein Notebook nicht einfach nur ein Arbeitsgerät ist. Trägt man es lange genug und an genügend verschiedene Orte mit sich herum, wächst es mit dem Nutzer zusammen. Man wird zu einer Einheit.

Vielleicht eh nicht gesund.
Nehmt es halt. *schluchz*

Nachtrag

Letztlich war es dann doch nicht notwendig, das Notebook herzugeben – die Aufgabe konnte von einem anderen Gerät einfacher übernommen werden.

Der Höhenrausch 2 über den Dächern von Linz war dann der Ausgangspunkt des abendlichen Warmup-Programms. Brandpilgrim Suma Mandagiri und Moderatorin Barbara von Rechbach sowie eine ganze Gruppe weiterer Interessierter folgte dem Steg, der in luftiger Höhe über Kirche, Kulturhaus und Einkaufszentrum hinwegführt – mit Blick über Linz und Wasserspielen für Erhitzte.

Den Abschluss bildete ein Twittagessen, wenn auch kein übliches – etwa die Hälfte der rund 40 Gäste war gar nicht aktiv auf Twitter, einige waren sogar Twitter-Gegner, und neben begeisterten Foursquare-Usern und einem 2nd Level Superuser waren auch grummelige Foursquare-Gegner dabei.

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