Audiovisual Media Days

16/06/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Opening-Keynote sagt schon sehr viel: „The Video Decade“. Bewegtbild im Internet in allen denkbaren Einsatzformen und Crossmedia-Anwendungen. Es ist eine Spielwiese für Video-Buffs. Ich war dort. Zwei Tage und ein paar Zerquetschte in Bayern.

munich_schnellbahn-netzplan2011

Die AMD 2011 sind, das schicke ich vielleicht besser voraus, die vierte Veranstaltung dieser Reihe. Branding-Profi Achim Beißwenger hat die Premiere 2008 durch persönlichen Einsatz gerettet, als die ursprünglichen Gründer wegen Zahlungsunfähigkeit aufgeben mussten. Er dachte: Wäre doch schade, und bewies einmal mehr, dass der Einzelne durchaus einen Unterschied machen kann, gleich was gewisse Gesellschaftstheoretiker sagen. Aber das ist ein anderes Thema.

Inhaltlich geht es auf den Audiovisual Media Days um alle Arten von Webvideo: Online Videonews, Corporate TV, Imagefilme und How-To-Videos im Netz. Das Programm ist in zwei Säulen gegliedert: Auf der einen Seite Marketing und Unternehmenskommunikation, auf der anderen Medien.
Als alter Online-Journalist scheint die Überschrift „Medien“ nach mir zu rufen, ein Blick auf die Inhalte des ersten Tages zeigt aber ganz klar, dass auf der Marketingseite die spannenderen Themen angegangen werden. Das trifft sich gut, denn zur Marketingseite gehöre ich ja dieser Tage auch von meiner Job-Description her.

Am Mittwochabend werden ab 17 Uhr, quasi als krönender Abschluss, vielversprechende Startups vorgestellt. Das dürfte dann der perfekte Zeitpunkt für meinen Abgang sein, um auch noch einen Zug zu erwischen, der mich noch zu einer menschenwürdigen Zeit bis nach Wien bringt und nicht irgendwo in der Pampa endet und mich als Strandgut des menschlichen Transportwesens zurücklässt. Den Startups kann ich ohnehin nicht helfen – aber am Donnerstag sollte ich wieder in Wien im Einsatz sein.

Von München nehme ich so leider nur Momentaufnahmen mit. Aber auch wenn ich keine Visitenkarten habe: ich bin nicht hier, um den ganzen Tag durch die Stadt zu bummeln oder im Park zu sitzen, sondern um zu arbeiten.

6. Juni 2011

Es gibt einen guten Grund für lokal gespeicherte Daten: fehlendes Netz.
Ich bin im Railjet 66 von Budapest nach München, auf dem Weg zu den Audiovisual Media Days, kurz AMD. Der offizielle Hashtag lautet #amd11, das hilft mir aber im Augenblick nicht weiter, denn mangels Roamingvertrag befindet sich mein Handy im Flugzeugmodus, und mangels WLAN ist das Notebook auf lokal gespeicherte Daten zurückgeworfen.

Wo mein Hotel ist und wie ich da hinkomme, das habe ich auf Papier notiert. Eine Karte des Münchner Öffi-Netzes liegt auf der Festplatte – da bin ich immer noch vom Akku abhängig. Was das WLAN auf den AMD angeht, hege ich Befürchtungen. Ich erwarte ähnliches wie am Wiener WKO-E-Day: da ging ganz einfach das Netz ein, weil zu viele Geräte darauf zugreifen wollten. Passiert das hier in Deutschland, bin ich von der Außenwelt abgeschnitten. Besser ich stelle mich gleich darauf ein.

Eine ganze Zivilisation ausschließlich in die Cloud legen? Keine gute Idee, auch wenn Steve Jobs gerade in diesen Minuten vermutlich der Welt erklärt, wie toll die iCloud sein wird. Wird sie zweifellos auch – auf Backups sollten wir aber nicht verzichten.

Die Ankunft

München, und mit der Aussage mache ich mir bestimmt nicht viele Freunde, unterscheidet sich von der Atmosphäre her nicht sonderlich von Wien. Klassisch Mitteleuropa. Allerdings gibt es Unterschiede, und zwar nicht nur den, dass die Isar weniger Wasser führt als die Donau. Es gibt, zumindest gefühlt, mehr Bäume in der Stadt, mehr Mauerbewuchs, und die U-Bahnen sind älter. Die Menschen scheinen sich nicht als vom Glück geküsst zu betrachten – sie ziehen die gleichen Gesichter wie die Wiener Grantscher’m. München wirkt eher kleiner und nicht so dicht gedrängt. Später erfahre ich auch noch gesprächsweise, dass es nur rund halb so viele Einwohner hat wie die alte KuK-Hauptstadt – was ganz gut ins Bild passt.

Weniger gut passt ins Bild, dass die Frauen hier so wachsam wirken, als würden sie jeden Augenblick auf Diebstahl, Belästigungen oder Bedrohungen gefasst sein. Wohin man zwischen Sendlinger Tor und Stachus schaut, haben die Frauen entweder keine Tasche dabei – oder sie halten sie bewusst fest. Und sie sind entweder in männlicher Begleitung oder abwehrbereit. Wien scheint mindestens im subjektiven Sicherheitsempfinden der Menschen eine sicherere Stadt zu sein als München.

Mein Hotelzimmer ist klein und spartanisch, das Bad ist noch kleiner und spartanischer, es gibt die einen oder anderen kleineren Mängel, die einen Hoteltester vermutlich dazu veranlassen würden, kleine Kreuzchen in seiner Liste zu machen. Auf der anderen Seite: es erfüllt seinen Zweck, es gibt Warmwasser – und die Laden aus dem hienichen Ikea-Kastel hätte ich sowieso nicht gebraucht. Großer Pluspunkt: Genug Kleiderhaken. Denn die brauche ich.

7. Juni 2011

Das Frühstück

Vielleicht war es ja meine schuld – ich habe mich nicht gleich brav hingesetzt, sondern dumme Fragen gestellt. Ausgerüstet mit einem Frühstücks-Gutschein des Hotels betrat ich frech den Gastraum des mir bis dahin gänzlich unbekannten „Woerners“ in der Herzog-Wilhelm-Straße und störte damit ruchlos die empfindsamen Kreise der Bedienung. Und das, wo sie doch auch ohne mich schon mehr als genug zu tun gehabt hätte.
Schlimmer noch: Ich wollte eine Abweichung vom Üblichen: Statt einfach anzunehmen, was da auf dem Gutschein stand, wollte ich den Kaffee weglassen und stattdessen einen Orangensaft bestellen. Das geht nicht. Na gut, ich bin ja flexibel: Dann hätte ich gern einen extra zu bezahlenden Orangensaft und verzichte ersatzlos auf den Kaffee.
Auch das geht nicht: Kaffee steht auf dem Gutschein, Kaffee wird serviert. Wenn der Kunde von der Vorgabe abweichen will, darf er eben keinen Gutschein mitbringen.
Ich nahm also den Kaffee entgegen, kippte etwas Milch hinein und ließ ihn stehen.

Was gibt es über das durchaus umfangreiche Essen für einen Frühstücker in „Woerners“ sonst noch zu sagen? Positiv ist anzumerken, es handelte sich um einen wirklich ausgewogenen Mix der wichtigsten Nährstoffe, die der Körper als Treibstoff für einen Start in den Tag braucht… nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Wurst verschiedener Art, doch auch ein Fingerhut voll Orangensaft, Sogar Haferschleim und geschnittene Früchte sind dabei.

Kassiert wird sofort. Wer mit Gutscheinen bezahlen will, prellt wahrscheinlich auch die Zeche, wenn man nicht aufpasst. So tritt gleich nach dem Hinsetzen im Schanigarten am Gehsteig schon die pekuniäre Challenge hervor: ein relativ steiler Preis für eine relativ kleine 08/15-Bottel aus dem Supermarkt ums Eck – aber dafür kommt sie ja aufgeschraubt.

Das flotte Abkassieren gleich am Anfang des Besuchs hat auch seine guten Seiten. Immerhin erlaubt es auch einen flotten Aufbruch, ohne erst der Kassiererin hinterherlaufen zu müssen. Und trotzdem quält einen auf dem ganzen Weg zurück zum Hotel die Sorge, die Chefkellnerin könnte plötzlich auf klappernden Absätzen hinter einem hergerannt kommen, eine Bratpfanne drohend erhoben und spitze Schreie nach der Polizei ausstoßend, weil man doch irgendein ehernes Woernersches Gesetz verletzt haben könnte.
Das Szenario bleibt aus – ich bin entwischt. Woerners sieht mich nicht wieder.

Da muss noch ein Eintrag auf Tupalo und Qype her.

Der Odeonsplatz

Schön. Die Architektur und die Stadtplanung in München haben es in sich. Das Gefühl dafür, sorgfältig komponierte Sichtlinien zu bewahren, setzt sich auch in der heutigen Anwendung fort: auf dem Platz vor dem Feldherrn-Denkmal stehen Minis und BMWs schmuck in Reih und Glied, bereit, gefahren zu werden. Warum sie hier so stehen und was das Ganze soll, mag ich auf meinem Weg zu den Audiovisual Media Days jetzt nicht ergründen. Bei meinem nächsten Kreuzen des Platzes wird hier keine Spur mehr von den Fahrzeugen sein.

Eine angenehm wirkende Parklandschaft – der Hofgarten hat alle Anlagen zu einem (sogar einem von mehreren) Münchner Schönbrunner Schlosspark oder Münchner AAKH, und würde sie sogar in den Schatten stellen. Das schafft er durch das üppige Grün und die begehbaren, saftigen Rasenflächen, auf denen gestresste Stadtbewohner einen Moment innehalten und rasten können, durchatmen und frisch verströmten Sauerstoff durch die Nüstern saugen. Luxus. Allein, die Bewohner nehmen ihn als Selbstverständlichkeit hin. Ihr achtlos durch den grünen Schatz streifender, leerer Blick beweist es.

Neben dem Denkmal prangt die Theatinerkirche und an ihrer Seite der Theatinerhof – das wäre meine erste Wahl, wenn ich in dieser Stadt ein Klassentreffen oder dergleichen ausrichten müsste, denn Optik und Infrastruktur passen.
Die Theatinerkirche ist wie ihr Hof strahlend gelb und freundlich bemalt. Im Inneren dagegen scheint sie entrückt von allem irdisch-real Vorhandenen da draußen. Der Innenraum ist in einem so durchgehend bleichem Weiß gehalten, dass man sich nur an einem Ort wähnen kann: in den Wolken, hoch in der Luft, umgeben nur von Wind und Wassertdampf. Mit anderen Worten: im Himmel.
Schwarz schlägt zwar die Kanzel aufs Auge wie ein Onyx im Granitbett eines Gebirgsbächleins, doch auch die zieht den Blick bei aller Wucht im Auftritt nicht an. Der Fluchtpunkt im Visier des Gläubigen ist die Höhe. Das Innere der Kuppel, die hier in der Theatinerkirche so licht und hell erstrahlt, dass man unmittelbar (fälschlich) meint, sie könne mit dem römischen Petersdom konkurrieren, weckt im Entfernten den Wunsch, näherzutreten und im Nahen den Wunsch, nach oben zu blicken. Von außen wirkt diese charismatische Riesin dann überraschend klein, und mit der dunkel-fleckigen, grünen Dachhaube auch sehr unspektakulär. Ein ausgezeichneter architektonischer Winkelzug, der Bescheidenheit und Pracht so mühelos zusammenführt wie Irdisches und Himmlisches oder Ehrfurcht und Freude. Wir sehen: Religion hat die an Planung und Bau beteiligten Menschen inspiriert und begeistert. Sie hatte in jenen längst vergangenen Tagen eine heute nicht mehr vorstellbare Strahlkraft. Wie hoch die Kuppel wirklich ist, bleibt für das unbewaffnete Auge ein Geheimnis.

Ein Netzwerk von Geschäften und Lokalen der hohen Preisklasse durchzieht den Gebäudekomplex Fünfhöfe, eine Art fortgeschrittener Variante der Ringstraßengalerien, gekreuzt mit dem Palais Harrach. Am anderen Ende findet sich die Promenade mit einem eigenartigen, silbrig glitzernden Menschen mitten in der Landschaft. Es handelt sich, man höre und staune, um ein Michael Jackson Denkmal. Irgendwann muss ich mal nachforschen, warum um Himmels Willen die Münchner dem guten Jackson ein Denkmal gesetzt haben.

Die AMD

HVB-Forum – zwei Menschen erwarten die ankommenden Gäste am Tor und schicken sie direkt zum Desk, zwei Damen dort verteilen die ID-Karten und geben erste Orientierungshilfe – durchgehende Ausschilderung, wo was ist – schönes Atrium, funktionierendes, flüssiges WLAN ohne komplizierte Passwörter – AMD-1 und AMD-2
Marketer oben direkt neben dem Atrium in einem kleinen Raum, Medien unten im Keller in einem luxuriös gestalteten Hörsaal, wo auch die Opening Keynote gehalten wird.
Die letzten Aufbauten gehen zügig und unter unaufgeregtem Murmeln voran, durchs Fenster sieht man die begrünte – in München ist offenbar alles begrünt – hintere Fassade einer Art Kirche, aber nein, es ist keine Kirche, es ist die Hypo Vereinsbank. Na gut.

Sich ohne Smartphone zurechtzufinden ist gar nicht so schwer: Kartenlesen ist wie Fahrradfahren, und plötzliche Gedankenblitze und Beobachtungen lassen sich auch auf Papier festhalten, wenn man sie unbedingt rauslassen muss. Die Apokalypse kann kommen.

8. Juni 2011

Die Stadt

In den zweiten Tag starte ich ohne Frühstück, was soll’s. Ich habe ja ohnehin nicht dick Kohle, und die Geldkarte wird von den Automaten zwar nicht mit der befürchteten 15-Euro-Gebühr belegt, dafür aber ganz simpel abgewiesen – und von einer VR-Bank ist weit und breit keine Spur zu sehen. vr.de geht gar nicht erst auf, wenn ich es im Hotelzimmer aufzurufen versuche, eine Frage der Bandbreite vermutlich, denn auch Skype macht Macken.

Statt eines Frühstücks stehen also kurze Blitztourismus-Aktionen auf dem Programm: Synagoge, Löwenturm am Rindermarkt, der Alte Peter – der war allerdings zu – und die Frauenkirche.
Warum dieser gigantische Bau Frauenkirche und nicht Frauendom heißt – ein Rätsel. Die Streben dieses nicht-ganz-gotischen Gotteshauses ziehen ungebremst in luftige Höhen empor, das Kreuzgewölbe sieht aus wie der Himmel selbst – und auch hier wieder dieses allgegenwärtige Weiß, das die bayrischen Kirchenbauer offenbar so lieben, wenn auch nicht ganz so wolkig wie in der Theatinerkirche – es sieht immer noch aus wie Stein, und es sind genügend gelbe und ockerfarbene Elemente verbaut, um sicherzustellen, dass das hier immer noch die Erde und die dort immer noch Steine sind.
So etwas hochzuziehen bedarf jedenfalls einer von zwei Voraussetzungen: Gewalt und Angst vor einem mächtigen Herrscher oder tiefer Glaube daran, hier mehr als nur weltliches zu schaffen – Gott selbst zu dienen.

Saft & Signal

Strom ist Thema. Und WLAN ist Thema. Am Tag eins ist mit Internetverbindung ab Mittag nicht mehr viel Staat zu machen, selbst die Aussteller klagen über Probleme mit der Konnektivität. Am Tag 2 ist das Problem gelöst: Die Veranstalter haben flexibel reagiert und mehr Saft in den Backbone gelegt, auf der anderen Seite sind auch sichtlich weniger Leute online. Man trifft sich in der Mitte. Strom bleibt natürlich Thema.

Auch wenn man am Tag 2 nicht mehr so recht darüber reden möchte, denn Strom war noch ganz anders Thema: Die Abend-Keynote am Dienstag hat Umweltschutz, Klimawandel und eine Reihe „unbequemer Wahrheiten“ ins Bewusstsein gerufen, als Bernd Kolb den Club of Marrakesh vorgestellt hat. 95% weniger Energieproduktion nötig? Da will man wegen so einem kleinen Akkuproblem wirklich nicht mehr groß den Mund aufreißen.

Strom, WLAN und Umweltschutz… reden wir hier nicht von den AMD? Den Audiovisual Media Days?
Durchaus. In den Vorträgen dreht sich selbstverständlich auch alles rund um Webvideo und die große Elefantenhochzeit zwischen TV und Internet.

Aber lassen wir die Vorträge mal beiseite – ich brauche so schon genug Platz hier.
Springen wir gleich zum Abend.

Datenexistenzialismus

Beim abschließenden Tweetup mit @agexit am Bahnhof ist es wieder da, das Thema: Fehlendes Signal, kein Zugriff auf die „Cloud“ – und in der Fortsetzung dieses Gedankens: das schwarze Loch, das unser Zeitalter eines Tages in den Archiven nach-nachfolgender Generationen darstellen wird.

Unser digitales Zeitalter ist wunderbar und alles – aber es ist nicht nachhaltig. Was wir tun vergeudet Ressourcen ohne Ende. Und was wir aufzeichnen ist nur für uns. Betriebssysteme und Software kommender Generationen werden mit diesem Datensalat nichts mehr anzufangen wissen, und dass wir mit der Übertragung einmal digitalisierter Information in neue Formate nicht weiterkommen, sehen wir an allen Ecken und Enden. Insofern sind auch die Audiovisual Media Days Opfer eines Dilemmas: Alle wollen und alle müssen hin zum Webvideo. Trotzdem werden die 90% Bandbreite, die demnächst für Bewegtbild-Übertragungen genutzt werden, nur ein Funke im Feuer der Geschichte sein, der verglüht. Was wir auf YouTube laden lebt nicht ewig, sondern nur bis zum nächsten Speicherstandard. Die moderne Moderne ist ein zweites dunkles Zeitalter.

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