4/4^2

17/04/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Foursquare Day: 4/4 zum Quadrat – oder 16.4.: Zeit, das immer noch interessanteste Geolocation Service ein wenig zu feiern, am besten natürlich mit Gleichgesinnten.

Es gab weltweit angemeldete Events , es gab eine Badge, die so lächerlich einfach zu gewinnen war, dass auch der unbedarfteste Newbie darüber stolpern musste, es gab dank der Entscheidung von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, den Foursquare Day anzuerkennen, auch weltweite mediale Aufmerksamkeit. Und um dem Faß den Zacken aus dem Boden zu schlagen: Gowalla hat einen eigenen Foursixteen-Pin gestaltet – aus Spaß an der Freude und als freundschaftliche Geste in Richtung Foursquare.

Was es nicht gab: Ein geglücktes Foursquarer-Treffen im Wiener MQ. Wie es den Kollegen am Linzer Hauptplatz ergangen ist, habe ich nicht nachgefragt, aber wahrscheinlich ging es etwas besser. Dort haben die Sache schließlich crossing-europe-gestählte Eventprofis in die Hand genommen.

In Wien hatte das Treffen, um es mit KHG zu sagen, Fantasie. Verständlicher ausgesprochen: Da wäre mehr gegangen.

Ausgemacht war ein Treffen am „Planschbecken“, zugegebenermaßen ein wenig früh um 18 Uhr. Ich war sechs Minuten eher da, sah auch einige hilflos und unsicher dreinblickende Menschen, die aber allesamt nicht zum Foursquare-Meetup wollten, sondern nur andere Menschen treffen. Im MQ fällt es einem ja normalerweise nicht auf, aber es gibt durchaus zu jeder Zeit eine ganz schöne Anzahl an mysteriösen Gruppen, deren Wollen und Wirken sich auf den ersten Blick nicht recht erschließen will. Meist ignoriert man sie, weil man ohnehin anderes zu tun hat, aber ab und zu… es gab Leute, die anderen bemalte Schilder in die Hand gedrückt und sie damit fotografiert haben.

Es gab natürlich die Nymphen-Grotte, die sich ein wenig versteckt und die Türen meist angelehnt oder gar geschlossen hat, sodass sich eigentlich nie jemand hinverirrt. (Gehört allerdings zum Konzept des Geheimnisvollen, und wenn man durch den Türspalt späht, wird man auch aufgemuntert, einzutreten). Foursquarer aber: Mangelware. Und das, obwohl 15 Leute eingecheckt waren. Alle hingepyrkert? Was im Einzelfall charmant sein kann, ist in der Masse doch nervig.

Aber nein. Da war schließlich doch noch eine. Ein paar Tweets hin und her, und wir haben uns gefunden, um unsere Erfahrungen auszutauschen. Zwei andere dürften auch in der Nähe gewesen sein, waren aber bereits verschwunden. Wir plauderten kurz, ich war dann aber doch schon über eine Stunde vor Ort, und für meine kleine Begleitung wurde es schön langsam kühl. Ich verließ also das MQ.

Einige Zeit später reagierte dann noch jemand auf meine Such-Tweets aus dem MQ. Da war doch noch jemand, sogar mit Foursquare-T-Shirt. Für mich zu spät, aber anscheinend dann doch noch mit zwei anderen vereint, denn es gab dann noch eine Feier-Aktivität zu dritt auf Scvngr. Weitere Suchende trudelten im Lauf der nächsten Stunden noch im MQ ein und irrten ebenfalls suchend umher.

Tjo.
2012 schauen wir doch noch, dass wir das besser hinbekommen.
Wenigstens hatten die Kinder Spaß.
Foto: Andreas Habicher

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