Selektiv

30/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass der Westen in den nicht dazu gehörenden Weltgegenden schlecht angeschrieben ist. Unser Verhalten am Beispiel Ägypten zeigt genau, dass wir nichts anderes verdienen.
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Mubarak

29/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ägypten wirft Schatten bis nach Österreich: Vom Erfolg des Umsturzes in Tunesien beflügelt wagen nun auch die Ägypter den Aufstand. Doch die Dominotheorie ist falsch: Jeder Stein ist anders; jeder fällt anders, und mancher wackelt nicht einmal. Von Ägypten bis in die Schweiz, von Kairo bis Wien.


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PreziCamp

23/01/2011 § 4 Kommentare

Der Termin – die Location – der Ablauf – das Programm. Das war das erste PreziCamp überhaupt, im Sektor 5 in Wien 5.

Der Termin

Am 22. Jänner 2011 fand im Office Space Sektor 5 ein BarCamp zum Thema „Prezi“ statt. Der Name drängt sich auf: PreziCamp. Die Organisatoren waren Max Kossatz und Michael Rederer, gesponsert wurde die Veranstaltung von Sektor 5 selbst, unterstützt von Prezi itself – unter anderem dadurch, dass mit Adam Somlai-Fischer der Head of Design des Budapester Unternehmens selbst anreiste, um Prezi vorzustellen. Für Neulinge umriss er das Programm rasch und in groben Zügen, für die erfahrenen Anwender griff er einige Details heraus.
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BarCamp

21/01/2011 § Ein Kommentar

Am Samstag, den 22. Jänner, findet im Wiener Office Space Sektor 5 ein BarCamp statt. (Ein Satz, der es in sich hat, wenn ihn Otto Normalverbraucher liest. So oder so:) Ich plane eine Teilnahme und erfülle hiermit nach der 1st auch die 2nd rule, Part I. (Wieder so ein eigenartiger Satz.)

Never mind the "th"

Irgendjemand hat das BarCamp-Prinzip mal in folgenden Regeln zusammengefasst:

1st Rule: You do talk about Bar Camp.
2nd Rule: You do blog about Bar Camp.
3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.
4th Rule: Only three word intros.
5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.
6th Rule: No pre-scheduled presentations, no tourists.
7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot.
8th Rule: If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present.

Es gehört nicht viel dazu, die Inspirationsquelle für diese Regeln zu erkennen. Kaum jemand hat den Film Fight Club nicht gesehen. (Und wer ihn nicht gesehen hat, sollte das tunlichst nachholen, und zwar eher früher als später! Aber das ist eine andere Geschichte.)

Was ist ein BarCamp?

Es handelt sich um eine Art Anarcho-Seminar. (Du liebes Bisschen, wer soll aus diesem Beitrag später schlau werden?) Allerdings ohne die Anarchie. Eher also demokratisiertes Lernen. Konkret: Interessierte aus verschiedenen Bereichen kommen in einer geeigneten Örtlichkeit zusammen und präsentieren einander ihr thematisch passendes Wissen, man bringt sich also gegenseitig etwas bei und lernt dadurch auch etwas. So oder so ähnlich ist es auch auf der offiziellen Seite barcamp.at nachzulesen.

Die Organisatoren haben eine Menge Arbeit damit und bekommen keinen Lohn, aber dafür Dankbarkeit und Anerkennung. Die Teilnehmer bringen etwas mit und nehmen etwas mit. Es geht um Gehirnschmalz und Gemeinschaftsgefühl.

Das Thema dieses konkreten BarCamp ist das Präsentationswerkzeug Prezi, das die üblichen Präsentationswüsten mit dynamischen Möglichkeiten aufpeppen – und vielleicht ablösen soll. Dementsprechend nennt es sich auch PreziCamp.
Ich selbst bin ein grüner Junge, was Prezis betrifft. Ich habe ein paar gesehen und mich ein wenig mit der Materie befasst, und ich bin fest entschlossen, vor dem PreziCamp noch eine Test-Prezi zu konstruieren.

Was ich dann am Tag der Tage (Huch, schon morgen!) einbringen soll, ist mir ehrlich gestanden noch nicht ganz klar, aber ich werde mich ernsthaft bemühen, das Konzept der BarCamps zu ehren und unterstützen.

Umweltgedanke

16/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Kindermund tut Wahrheit kund, so sagt man. Das gilt auch im Umweltschutz, wenn die unvoreingenommene Perspektive eines Kindes oberflächliches Allgemein-„Wissen“ übertölpelt.

Ein Kind spielt also mit den gestaltenden Elementen einer ausgeschalteten Lampe. Dabei fällt sein Blick auf die Symbole am Leuchtkörper.

„Was? es ist verboten, diese Lampe in den Mistkübel [zu] geben?“
„Ja, die ist giftig.“
„Was, giftig? Wieso giftig?“
„Ja, giftig. Das ist eine Energiesparlampe, für den Umweltschutz.“

An dieser Stelle kann man eigentlich nur noch lachen.
Vielleicht sind ja Energiesparlampen mit ihrem je nach Einzelstück schwankenden Quecksilbergehalt nicht unbedingt die erste Wahl für die Beleuchtung eines Kinderzimmers.

Und vielleicht fangen wir mit dem „Umweltschutz“ besser woanders an.

Karnickeltext

05/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie ein Kaninchen vor der Schlange, sagt Nicole K., saß sie vor dem Angebot, für das Feuilleton der FAZ einen Beitrag über Österreichs Bloggerszene zu schreiben.

Das kleine Österreich, die große FAZ – wer will es ihr verdenken? Wem würde es nicht ganz genauso oder, sehr viel wahrscheinlicher, sehr viel schlimmer ergehen. Immerhin gibt es hierzulande kein Medienprodukt, das es mit der Frankfurter Allgemeinen aufnehmen könnte.

Was dabei herausgekommen ist wurde zwar nicht veröffentlicht – zumindest nicht in der FAZ – ist aber absolut lesenswert.

Hier also der Link zum Blog betatext – mit einer dringenden Leseempfehlung.

Kreiselfräulein

04/01/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Dreht sie sich nach links oder dreht sie sich nach rechts. Manche Werbungen können’s. Sie sind ein Blickfang. Und werfen auch unabhängig von ihrem Auftraggeber interessante Fragen auf.

Die Debatte darüber, ob man Werbungen mag oder nicht, ob sie nützlich oder schädlich sind, ob sie heilig oder des Teufels sind, wird schon lange geführt und wird so bald kein Ende finden. Fakt ist: Werbungen sind. Und manche sind sogar gut. Gut gemacht, heißt das.

Eine davon ist diese:


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