Mac

13/11/2010 § 8 Kommentare

Mac und Windows: Zwei Plattformen mit vielen Parallelen und einigen wenigen, dann freilich entscheidenden, Unterschieden.

Es könnte ja alles ganz einfach sein: Strg gegen Apfel tauschen und alles läuft wie geschmiert. Innerhalb von Adobe Photoshop funktioniert das auch. Auf dem Gesamtsystem MacBook sieht sich der ahnungslose Windoof-User einer etwas komplexeren Situation gegenüber.

  • Die Apfel-Taste kann, anders als die unnötige Windows-Taste, etwas, trotzdem gibt es auch eine Ctrl-Taste.
  • Die F-Tasten sind zweite statt erste Wahl – der französische Weg, sozusagen.
  • Wenn man blind ein @-Zeichen schreiben will, schließt man das Fenster.
  • Es gibt keine (sichtbare) Entf-Taste.
  • Es gibt nur eine Maustaste.
  • Wenn man eine .exe-Datei aufruft, öffnet sich der Text-Editor.

Ein entscheidender Vorteil des Mac gegenüber Windows: Viele höherwertige Funktionen, etwa Netzwerkeinstellungen, Installationen und dergleichen, lassen sich leichter aufrufen und schneller finden als in den Tiefen der Windows-Systemsteuerung. Oft so einfach, dass man sie glatt übersieht, weil man meint, dass es komplizierter sein muss.

Ein optischer Vorteil des Mac: er ist hübscher.

Ein sehr wichtiger Nachteil: Apfel-Tab cyclet nur durch die Fenster der gerade geöffneten Anwendung. Um durch alle Anwendungen zu Cyclen, muss man irgendwelche Extraprogramme installieren.

Aus der weltanschaulich-religiösen Debatte rund um Mac vs. Nicht-Mac halte ich mich lieber heraus. Bleiben wir am Boden der Tatsachen: Es handelt sich um ein Arbeitsgerät, keinen tragbaren Tempel der Kirche des heiligen St. Jobs.

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§ 8 Antworten auf Mac

  • vilmoskörte sagt:

    Apfel-Tab geht durch alle Anwendungen, es sei denn, du hast das anders eingestellt. Apfel-< geht durch alle Fenster der aktuellen Anwendung.

  • ahabicher sagt:

    Apfel-Tab geht durch die Anwendungen, Apfel-< geht durch ein Anwendung, aber Windows-Tab geht durch alle geöffneten Fenster, gleich ob es verschiedene Anwendungen oder verschiedene Fenster einer Anwendung sind. Die Funktion, sehr nützlich, wenn man mit mehreren Browsern arbeitet, fehlt am Mac.

  • vilmoskörte sagt:

    Wenn du Exposé stattdessen benutzt, ist es doch wohl genau das, was du brauchst?

  • vilmoskörte sagt:

    Achso: Ob die F-Tasten erste oder zweite Wahl sind, kannst du in den Tastatureinstellungen auswählen. Wenn du es dort umdrehst, musst du eine F-Taste zusammen mit Fn drücken, um die Sonderfunktionen (wie heller, dunkerl, Lauststärke etc) zu erhalten.

  • vilmoskörte sagt:

    Und noch etwas: die „zweite“ Maustaste bekommst du auf dem Trackpad, indem du mit zwei Fingern darauf klickst (vorher musst du den Klick in den Einstellungen des Trackpads zulassen). Wenn du dich erstmal an die vielfältigen Funktionen des Multitouch-Trackpads gewöhnt hast, willst du keine Maus mehr anfassen, isch schwör!

  • ahabicher sagt:

    Beim Scrollen habe ich mich gestern schon dabei erwischt, wie ich sinn- und effektlos mit zwei Fingern auf dem Windows-Trackpad hinauf und hinunter gezogen habe. Dort gibt es dafür am rechten Rand einen Scroll-Bereich für einen einzelnen Finger.

  • ahabicher sagt:

    Ja, stimmt, Exposé ist das gesuchte Tool. :-) Thx.

  • gerda sagt:

    nun ist es so weit: nach meinen ersten 2 wochen am mac beginne ich, die zwei, drei antrainierten shortcuts auch am pc ausführen zu wollen … #fail

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