Zack!

13/12/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Schöne an der Demokratie sind die Gelegenheiten, die sich einem bieten. Zum Beispiel beim Bad in der Menge. Zum Beispiel in Italien.

Es gibt ohnehin nicht wenige Leute, bei denen es einen ganz schön in den Fingern jucken würde. Einer davon hat nun die Gelegenheit geboten, der Welt zu zeigen, wie sich das Machtverhältnis auch mal für einen kurzen Moment der Hoffnung umkehren kann.

Dabei ist natürlich entscheidend, es nicht zu überreizen. Es gilt, die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Das Wesen der Demokratie ist die stetige Option auf Änderung und Umkehr, und das will auch bei schlagzeilenwürdigen Meldungen beibehalten sein.

Es gilt also, tatsächlich die bloße Faust oder die flache Hand zu nutzen und nichts dauerhaft Schädigendes. Im ersteren Fall handelt es sich um eine demokratisch legitimie Unmutsäußerung, im zweiteren Fall bringt der Backlash der Reichen und Prächtigen uns alle in Teufels Küche. Das Dauerhafte hat seinen Platz in der Diktatur.

Viva Italia!

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