Mongolisch

04/12/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Geht das denn? Darf man das? Kann das funktionieren? Fragen über Fragen, wenn es um das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ geht. Was in Österreich Stirnrunzeln verursacht, wird in der Mongolei jetzt erst mal einfach durchgesetzt.

Manchmal sind eben auch Binnenländer mit geringer Bevölkerungszahl weltweit unter den ersten bei Innovationen. Aber meistens handelt es sich bei solchen Vorreitern nicht um Österreich.

Die Mongolei hat nicht unbedingt den Ruf der progressiven Zukunftsnation. Warum eigentlich? Bei einer durch Justamentstandpunkte und Vorurteile so zäh und frustrierend gestalteten Debatte wie der um die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für a) alle Bewohner oder b) alle Bürger eines Staates zeigt sich Ulan Bator nonkonformistisch und mutig – und setzt sie einfach mal um. Als zweites, weltweit, nach dem Vorbild der „Alaska-Ressourcendividende“ umgesetzt. (erstes ist ein lokal begrenztes Projekt in Namibia, das wissenschaftlich ausgewertet wird, um die Folgen zu untersuchen)

Wie das funktioniert? Die Einnahmen aus neuen Gold- und Kupferminen landen in einem Fonds. In den nächsten drei bis fünf Jahren sollen dadurch ausreichende Einnahmen für den Staat erwachsen, um Dividenden als Jahreseinkommen an jeden Mongolen ausschütten zu können.

Wie hoch diese Dividenden sein werden, müssen wir sehen. Selbst wenn es nur 500 Dollar sind, bedeutet das durchschnittlich eine Einkommenssteigerung von 30% für jeden Mongolen.

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