Inuit

30/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Bezeichnungen sind alles.Die Grün-Proteste gegen die „Ich will mohr“-Kampagne sind Thema. Vor allem ernten sie Unverständnis. Spannender: Immer und immer wieder wird im Zusammenhang damit der Name der Firma „Eskimo“ thematisiert. Soll sie sich gleich ganz umbenennen?

Jeder von uns hat es schon mindestens fünf Mal gehört: Man soll nicht „Eskimo“ sagen, das ist politisch unkorrekt. Richtig wäre „Inuit“, denn angeblich nennen sich die einst von den Wikingern „Skrälinger“ genannten Nord-Leute selber so. Nachsatz: „Inuit“ bedeute in ihrer Sprache „Mensch“.

Nun stellen wir uns doch einfach einmal eine Welt vor, in der jedes Volk von den anderen in seiner Sprache „Menschen“ genannt wird. „Humaines“, „Humans“, „Menschen“, „Populli“, „Άνθρωποι“, „Ljudi“, „Lidé“, et cetera.

Irgendwie bescheuert, oder?

Vor allem, wenn man sich die jetzt politisch etwas unkorrekt so genannten Franzosen, Franko-Kanadier und Wallonen, Engländer, Iren, englischsprachigen Kanadier und US-Amerikaner, die Spanier, Chilenen und Honduraner, aber natürlich auch Marrokaner und Saudis ansieht.

„Hallo Leute. Das hier ist mein Kumpel Jerry. Er ist ein Mensch.“
„Coole Info, Alder … hätt ich nicht geglaubt aufs Erste.“

Political Correctness: Ein zweischneidiges Schwert.

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Nerv

26/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Blitz Donnerschlag. So schnell kann’s gehen, und man ist auf einmal 60 Jahre älter.

So fühle ich mich zumindest, jetzt, wo ich mir einen Nerv eingeklemmt habe. Eben noch frisch fröhlich den Boden gewischt, auf einmal ein alter Mann. Schwere Haushaltsgeräte heben, ebenso schwere Teller und Gläser verräumen, zu Boden gefallene Gegenstände hochheben? Für junge, agile Teenager nur ein Motivationsproblem.

Wenn man sich einen Nerv einklemmt oder 80, 90 Jahre alt ist, dann wird so eine Rückholaktion für ein heruntergefallenes Papierstück zur logistischen Meisterleistung.

Keuchend, stöhnend, langsam und vorsichtig, sinkt der bucklige Leib in die Knie, der Greis wagt es nicht, den Kopf zu beugen, um den Rücken nicht zu überlasten, und tastet mit klammen Fingern hin und her. Da! Der Papierschnitzel. Uff… An den Türrahmen gestützt langsam wieder hoch, unter zahlreichen Uhs und Ahs.

So darf einen keine Frau sehen, sonst bricht sie in schallendes Gelächter aus und weiß abertausende Geschichten zu erzählen, wie sie, ihre Mutter oder endlose Reihen anderer Frauen unter ganz anderen, noch viel ärgeren Bedingungen, schwanger, mit gebrochenem Handgelenk, mit drei Kindern im Arm, bei Hagel und Schneegestöber, nicht nur den gesamten Haushalt alleine geschupft, sondern auch noch einen Teilzeitjob vorbildlich ausgeübt und dabei den kranken Ehemann und die siechen Eltern gepflegt haben – natürlich ohne auch nur ein einziges Wort der Klage.

Also lieber cool schweigen, die Gesichtsmuskeln kontrollieren und so tun, als wäre nichts.

Autsch.

Kommentare

ichauch schrieb:

ich fühle mit dir. passierte mir am Freitag auch. aua!
Montag, 27. Juli 14:21

Verschlussprotokolle

16/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Gut, dass jetzt die Ermittler im Fall Kampusch doch noch die Grundlagen des Falls, in dem sie die mögliche Existenz von Mittätern prüfen sollen, erfahren dürfen. Blöd, dass es so lange gedauert hat.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat lange Zeit die Vernehmungsprotokolle des Opfers unter Verschluss gehalten – sogar vor den ermittelnden Beamten. Aus Angst, dass diese sonst alle Details der Presse verraten könnten. Und mit Billigung oder womöglich sogar auf Wunsch – nichts Genaues weiß man nicht – des Opfers.

Nur zwei Ermittler dürfen die Protokolle nun lesen – nur kurz, nur ohne Stift und Notizblock, und nur unter Beobachtung. Und auch das nur durch relativ starken Druck gerade der Medien, als jener Branche, vor deren Interesse die Staatsanwaltschaft sich so sehr fürchtet.

Das öffnet natürlich gerade im „Land der Keller“ nicht nur Tür und Tor, sondern auch Schacht und Kohlenrutsche für hübsche Gedankenspielchen.
Wer soll denn da vor den eigenen Polizisten geschützt werden? Wer braucht noch ein bisschen Zeit, um allfällige, übersehene Spuren, Filme, Fotos oder inkriminierende Fahrzeuge und Wohnungen loszuwerden?

Die Antwort aller offiziellen und inoffiziellen Stellen: Niemand. Alles in Ordnung. Keine Sorge.
Na, was für ein Glück.

Gezeitenwechsel

12/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Zeit der Machos ist vorbei, glaubt Reihan Salam, der diese These in einem Artikel in „Foreign Policy“ ausbreitet, nachgedruckt in der Sonntagspresse. Seine Argumentation ist aber nicht schlüssig.

Salam beschreibt – nicht unrichtig – die Wirtschaftskrise als eine Folge der im Wirtschaftsleben üblichen Praxis des Schwanzlängenvergleichs. Jeder will besser, cooler, geiler sein als der andere, mehr Gewinn machen, ein größeres Haus haben, die jüngere, schönere Geliebte. Dieses Denken habe uns die Krise beschert, meint er.

Kann man bedenkenlos unterschreiben.

Mit der Krise sei diese Zeit allerdings vorbei, sagt er. Statt wie bisher langsam, werde nun in einer revolutionären Welle die Macht in der Gesellschaft von den Männern weg und auf die Frauen übergehen. Die Machos in Form von Industriearbeitern würden die Rechnung präsentiert bekommen für ihr Fehlverhalten, sie würden mangels Anpassungsfähigkeit in der kommenden Welt der Frauen untergehen, als einsame, arbeitslose Alkoholiker in heruntergekommenen, verlassenen Landstrichen am Ende der Welt.

Das hakt in zweierlei Hinsicht. Erstens: Schuld waren doch gerade noch die Gewinne maximierenden Machos in den Bankhäusern – und jetzt bekommen die Industriearbeiter die Rechnung für ihr Fehlverhalten präsentiert?
Da handelt es sich um zwei grundverschiedene Arten von Machismo.
Zweitens: An zwei sehr kleinen Ländern festzumachen, dass die Ära der weiblichen Dominanz anbrechen würde, ist unseriös. Nur weil Frauen in Island und Litauen an die Spitze gewählt werden, ja, nicht einmal wenn in 2/3 aller Länder der Welt Frauen an die Spitze gewählt würden, würde das eine gesellschaftliche Revolution bedeuten.
Die Gesellschaft ist die Gesellschaft, und ob die Reichen Bonzen jetzt Hosen oder Röcke tragen ist davon grundverschieden.

Ebenso unseriös ist es übrigens von Salam, neben Industriearbeitern und Bankbonzen auch gleich Jihadisten und Soviet-Nostalgiker in einen Topf zu werfen und diesen mit der Aufschrift „Männer der alten Schule“ zu versehen. Jihadisten etwa sind im Regelfall extrem unterprivilegierte Hungerleider, die den Schwanzvergleich der Superreichen Industriekapitäne nicht einmal vom Hörensagen kennen.
Die einen sind verwöhnte, arrogante Bubis, die anderen Verzweifelte, Hoffnungslose.

Und, auch wenn das jetzt für viele, lustigerweise auch für Feministinnen, die sonst dasselbe sagen, skandalös klingen mag: Das Chromosom kann den Wert eines Menschen nicht bestimmen.
Das kann nur sein Verhalten. Der Eindruck, dass Frauen sich angenehmer und sympathischer benehmen als Männer ist da und wird schon stimmen, die Ursache wird aber kaum an den beiden X-Chromosomen liegen, sondern eben in der inherenten gesellschaftlichen Benachteiligung, die Frauen konzilianter und kompromissbereiter macht. Frauen mit Macht sind nicht netter als Männer mit Macht.
Power corrupts. Absolute power corrupts absolutely.

Aber ich schweife ab. Damit wirklich die Frauen in der Gesamtgesellschaft das Ruder übernehmen, ist eine Veränderung in der Gesellschaft nötig, nicht zuerst eine Veränderung an der Spitze. Bottom up funktioniert, Top down ist nur Fassade.
Und zuallererst müsste unser ganzes Wirtschaftssystem gekippt werden; das fußt nämlich auf dem Schwanzlängenvergleich.

Vollgas

11/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Die großen Finanzhäuser haben sich verspekuliert, aber sie haben nichts verloren: Otto und Anke Normalverbraucher haben die Bank-Bonzen aus dem Dreck gezogen. Ergebnis: Staat und kleine Leute sitzen auf den Schulden, die Banken spekulieren wieder.

Es folgt alles einer Logik. Schön blöd wäre eine Bank, wenn sie auf riskante, aber ertragreiche Spekulationsgeschäfte verzichten würde, während die Konkurrenz aufspringt. Wer auf der Bremse steht, wird es als Finanzvorstand nicht weit bringen: Auch die Aufsichtsräte wollen schließlich ein möglichst fettes Plus in der Bilanz sehen.

Goldman Sachs hat laut Presse im zweiten Quartal ein Plus von 2,2 Milliarden Dollar ausgewiesen. Der Dank dafür gebührt Geschäften mit Rohstoffen, Aktien und Devisen.

Kritiker der Bankenrettungspakete haben genörgelt: „Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht„. Der grausige Verdacht: Auf diese Weise wird es nie zu einem Umdenken bei jenen kommen, die nur gewinnen, aber nicht verlieren können.

Der Verdacht hat sich bestätigt.

Und so wird sich auch die bitter Zukunftsprognose bestätigen, die da lautet: „Diesen Crash überstehen wir. Den nächsten, größeren, wahrscheinlich auch noch. Aber jeder Crash wird größer, und es kommt einer, den wir nicht mehr abfangen können.

Immerhin beruhigend: Die Banken werden immer auf die Füße fallen. Die werden gebraucht, selbst wenn wir zurück in die Tauschwirtschaft stürzen.

Kommentare

Misoskop schrieb:

orf.at:

Um der Kreditklemme zu begegnen und das Risiko für die Geldhäuser zu minimieren, bieten jetzt etliche Zentralbanken – vorläufig befristet – Ausfallsgarantien für verbriefte Kredite an. Mit dieser Sicherheit sollen die misstrauischen Investoren wieder begeistert werden, diese zu kaufen.

Europa und USA gewähren Ausfallsgarantie

Sowohl die Bank of England als auch die Europäische Zentralbank (EZB) legten milliardenschwere Programme auf. Bisher machen vor allem Banken im krisengeschüttelten Spanien davon Gebrauch, um so Immobilienkredite aus ihrem Portfolio zu schaffen.

Auch die US-Notenbank Fed legte im Dezember das Rettungsprogramm Term Asset-Backed Loan Facility (TALF) auf, das Kredite bis zu einer Billion Dollar sichern soll.

Samstag, 11. Juli 16:30

Lohngerechtigkeit

05/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Eine Forderung in der Geschlechterdiskussion, die sinnvoll ist. Aber woran messen?

Feministinnen wittern schnell „männliche Seilschaften“, die eine große Verschwörung bilden, mit der Frauen niedergehalten werden sollen – und die auch die „Lohnschere“ offen halten, damit Frauen ein Drittel weniger Geld verdienen als Männer, wie oft publiziert wird. Leider kann ich zu dieser Verschwörung nichts sagen, weil ich nicht zum Kreis der Initiierten zähle. Noch dazu habe ich bisher nur in Jobs gearbeitet, in denen die Kolleginnen genau den gleichen Lohn eingestrichen haben wie die männlichen Kollegen.

Frauen sollen sehr gern genauso viel verdienen wie Männer; nichts dagegen. Es stellt sich aber die Frage, woran man das festmachen soll. Denn Männer verdienen nicht alle gleich gut.

Unter Männern gibt es teils enorme Gehaltsunterschiede, und das nicht nur zwischen verschiedenen Firmen, sondern sogar innerhalb von Abteilungen. Die Erfahrung lehrt, dass diese Unterschiede relativ unabhängig von Qualifikation und Leistung bestehen. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen zeigen auch, dass scheinbar unwesentliche Merkmale wie Haarfarbe, Frisur und Körpergröße einen statistisch relevanten Einfluss aufs Einkommen haben.

Also: woran messen?

Wenn die Schwankungsbreite schon unter Männern groß ist, woher nimmt man in einem fairen System die Lohntabelle für Frauen? Verdienen alle Frauen so viel wie der Durchschnittsmann? Oder manche mehr, manche weniger, bis am Ende der weibliche Durchschnitt mit dem männlichen korreliert?

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist ja ohnehin illusorisch, weil keine zwei Menschen die gleiche Arbeit leisten.

Aber wir könnten die Diskussion ja ausweiten… hin zu einer Offenlegung aller Gehälter. Innerhalb einer Firma gleicher Lohn für gleiche Position – und dann die Positionen nach Leistung besetzen.

Doch diese ausgeweitete Diskussion zum Wohle beider Geschlechter wird keiner wollen. Viel angenehmer ist es für die Privilegierten, wenn die unterprivilegierten Frauen gegen die unterprivilegierten Männer ums Binnen-I kämpfen, diese sich sträuben und beide bei diesem Kampf gegen einen scheinbar ebenbürtigen „Gegner“ glatt übersehen, dass sie übers große Ganze gesehen im selben Boot sitzen und gemeinsam angeschmiert werden.

Demokratisierung

04/07/2009 § Hinterlasse einen Kommentar

„Die Ochsentour“ heißt die traditionelle Parteikarriere vom Jung-Funktionär über die ersten kleinen Bezirksposten bis hinauf ins Parlament – und von da in die Versorgungsposten der staatsnahen oder zumindest mit dem Staat verfilzten Wirtschaft. Doch die Ochsentour war gestern.

An der Ochsentour haben nicht mehr viele ambitionierte Jugendliche Interesse. Viele, fast alle, die da heranwachsen, haben Meinungen, wollen Dinge verändern. Aber sich die großen, freien Ideen verbiegen, wegnehmen oder vollends zerstören lassen bis man am Ende außer Parteisoldat nur noch ParteiSOLDat ist, das ist frustrierend. Damit kommen nur die wirklich zurecht, die schon von sich aus sehr nah an der Parteilinie fahren oder die mit dem Unterordnen und Dienen ganz zufrieden sind. Konservative Werte.

Konservativ, verzweifelt oder idealistisch

Die große Mehrheit zuckt wohl schließlich die Achseln und wendet sich von politischen Ideen ab und anderen Träumen zu: Geld, mehr Geld, Familie, noch mehr Geld, Auto, Ruhm – das sind die gängigen Wunschvorstellungen, wenn Jugendliche nach ihren Hoffnungen und Träumen befragt werden. Das klingt auch ziemlich konservativ; und dazu passt ja, dass die konservativen Strömungen im Euroland überall ganz gut dastehen.

Wer verzweifelt oder zornig genug ist, um seine Träume von Geld und Ruhm zu begraben, wandert nach rechts ab.

Wer idealistisch genug ist, versucht auf alternativen Wegen Einfluss zu üben. Und alternative Wege sind gerade heute trendig: #iranelection oder #moonwalkvienna über Twitter, Lichterketten oder eine MQ-Bier-Party über Facebook: Eine zündende Idee und ein paar Freunde reichen, und kann losgehen.

Ein aktuelles Interview der Presse vom 4.7. deutet auch in diese Richtung:

Presse: Und dennoch halten sich die Jungen aus der Debatte raus.

Gründinger: Wir sind eine politische Generation, aber wir haben gelernt, dass wir ohnmächtig gegenüber der Politik sind. Jugendbeteiligung ist meist nicht ernst gemeint. Würden die Jugendlichen wirklich ihre Stimme erheben, bekämen die Politiker Angst, weil Jugendliche alles sofort und radikal wollen.

Presse: Wie bringt man eine desillusionierte Generation Praktika auf die Straße? Soll sie dort überhaupt hin?

Gründinger: In Deutschland waren zuletzt 300.000 Jugendliche beim Bildungsstreik. Die Ministerin fand das „irgendwie von gestern“. Damit zerstören sich die Parteien selbst. Viele Junge suchen ihre politische Zukunft lieber außerhalb des Parlaments. Die Politik sagt ja selbst, sie kann nichts lösen. Na gut, dann mischen wir uns woanders ein.

Wandel

Dieses „woanders“ stößt natürlich nicht überall auf Verständnis, schon gar nicht auf Gegenliebe. Besonderen Konfliktstoff bietet der Zusammenprall von „Ochsen“ und „Quereinsteigern“ wie in den vergangenen paar Monaten bei den Grünen und ihren ungebetenen Vorwählern. Wer sich seit Jahren in Gremien den verlängerten Rücken breitsitzt und Nächte hindurch gegnerische Wahlplakate mit lustigen Gegenparolen beklebt hat hält natürlich wenig davon, wenn jetzt, kurz bevor er es schafft auf Platz 36 der Liste auf ein „Kampfmandat“ zu rutschen und vielleicht endlich einen Namen zu bekommen, irgendwer daherkommt, der bisher das Leben genossen hat, und mir nichts, dir nichts übers Internet in die sauer umkämpfte Liste eingreifen will.

Die Folge ist gerade für die Grünen ein Drama: Erst Ablehnung aller Interessierten, Verunglimpfungen, dann Gesinnungsprüfungen und Selektion der Interessierten, das passt zu einer verstockten Partei mit Gründungsdatum im 19. Jahrhundert, nicht zu einer „jungen“ Bewegung, die in der Au geboren wurde.
Aber gut: Die Grünen können auch nicht für immer jung bleiben.

Lichterketten also. Vorwähler. Pseudo-Tehraner und MQ-Proster. Von wegen Politikverdrossenheit. Die jungen sind aktiv, sie setzen sich ein und sie haben Ideale. Nur zählt zu diesen Idealen eben nicht der Sklavendienst für verknöcherte Bonzen oder dümmlich dauerlächelnde Haberer. Die werden auch weiterhin über die politikmüde Jugend klagen und Social Networks als unseriöse Marketinggags verteufeln; die Dinge ändern sich trotzdem, die Welt wird demokratischer, unterhalb der Oligarchen eben.

Wo bin ich?

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