Security

19/11/2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Österreicher im Irak entführt. Man bangt. Aber … was hat der Mann dort gemacht?

Grundsätzlich muss man ja feststellen, dass, wer immer sich zu einer Karriere im Irak entschließt, nur zu gut weiß, worauf er sich einlässt. Ein Blick in die Zeitung genügt ja, um mir zu sagen, dass ich auch nicht für die dort gebotenen Traumgehälter (20.000 Euro im Monat) in Bagdad arbeiten möchte.

Im Einzelfall ist die Frage, was er als „Sicherheitsmann“ dort eigentlich macht.

Söldner oder Security?

Man kann ja nur hoffen, dass er nicht auch wie die Mitarbeiter der Firma AEGIS in der Freizeit mit dem gepanzerten Fahrzeug durch die Straßen geprescht ist und dabei rechts und links der Straße die Zivilisten umgeschossen hat.
Und im Dienst im Grunde nicht viel anderes zu Tun hat, nur wohl in gemäßigterem Tempo und ohne Gesaufe und Gejohle.

Wenn das so wäre, dann wäre er ein Söldner und Mörder, kein Sicherheitsmann. Und ein Fall für die Gerichte. Schließlich ist das Söldnerdasein für Österreicher gesetzlich verboten und führt zum Verlust der Staatsbürgerschaft.

Aber wer weiß, ob er überhaupt je ein Fall für die Justiz wird.

Das liegt derzeit in den Händen anderer.

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